WARUM MISST DER AUGENOPTIKER DEN AUGENDRUCK?

Bei der Messung des Augeninnendrucks können Auffälligkeiten am Auge festgestellt werden. Es kann einen Risikofaktor für ein Glaukom, beziehungsweise Grünen Star aufdecken. Wird ein Glaukom nicht oder zu spät erkannt, besteht die Gefahr von schweren Schädigungen des Sehvermögens bishin zur Erblindung. Circa 2.000 Menschen erblinden in Deutschland jährlich neu, aufgrund einer Glaukomerkrankung.

Die Messung des Augeninnendrucks geschieht bei uns schnell, kompetent und meist ohne lange Wartezeiten.

WAS IST DER AUGENDRUCK?

Das Auge ist mit einer gallertartigen Masse, dem Glaskörper und einer Flüssigkeit, dem Kammerwasser, gefüllt. In dem Auge herrscht ein Druck, der Augeninnendruck, der durch das Kammerwasser erzeugt wird. Dieser Augeninnendruck verleiht dem Auge seine kugelförmige Gestalt. Das Kammerwasser wird ständig neu gebildet und muss in dem Maße, in dem es gebildet wird, auch wieder aus dem Auge abfließen. Ist der Abfluss des Kammerwassers behindert oder erschwert, steigt der Augeninnendruck an.

WIE WIRD DER AUGENDRUCK GEMESSEN?

Für die Ermittlung des Augeninnendrucks verwenden wir modernste und geeichte technische Messgeräte, die sogenannten Non- Contact- Tonometer. Non- Contact bedeutet berührungslos, denn diese Geräte arbeiten mit einem Luftimpuls, der nur wenige Tausendstel Sekunden andauert.

 

Mit diesem Luftimpuls wird die Hornhaut für einen kurzen Moment abgeflacht. Eine extrem präzise Uhr misst die Zeit, die dazu benötigt wird. Ein Computer im Non- Contact- Tonometer berechnet aus dieser Zeit mit großer Zuverlässigkeit den Augeninnendruck. Als Kunde spüren Sie bei diesem Verfahren lediglich einen leichten Luftzug am Auge.

WAS IST EIN GLAUKOM?

Das Glaukomm zählt zu den häufigsten Erblindungsursachen in den Industrieländern. In Deutschland sind rund 20.000 Menschen am Glaukom erblindet.

Das Glaukom gilt als eine Erkrankung des Alters, aber dennoch können auch junge Menschen daran erkranken. In sehr vielen Fällen nimmt das Glaukom einen schleichenden Verlauf, da es weder Schmerzen verursacht, noch sich anfänglich durch Einbußen des Sehens äußert. Das Glaukom führt zu Schädigungen des Sehnervs und von Nervenzellen in der Netzhaut. Diese Schädigungen sind, wenn sie einmal aufgetreten sind, nicht umkehrbar. Eine Therapie soll das Fortschreiten der Erkrankung verhindern oder verlangsamen. Deshalb ist ein frühzeitiges Erkennen des Glaukoms von allergrößter Wichtigkeit.

WELCHE RISIKOFAKTOREN BEGÜNSTIGEN DIE ENTSTEHUNG DES GLAUKOMS?

Viele Risikofaktoren werden mit der Entstehung des Glaukoms in Verbindung gebracht. Die wichtigsten Faktoren sind:

 

- erhöhter Augeninnendruck

- Alter

- Glaukom bei nahen Verwandten

- Kurzsichtigkeit

- Diabetes

 

Von allen Risikofaktoren hat sich der erhöhte Augeninnendruck als der wichtigste Risikofaktor herausgestellt. Ein erhöhter Augeninndruck steigert das Risiko, am Glaukom zu erkranken, um das 10- bis 15- fache.

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